Zum Hauptinhalt springen
  • English
  • Nederlands

Komplexe Ameisenplage?

Strukturelle Eliminierung
invasiver
Ameisenpopulationen

Die Mediterrane Ameise (Tapinoma nigerrimum-Komplex) ist eine invasive Ameisenart, die in Deutschland und den Niederlanden zunehmend ein ernstes Managementproblem für Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften und Grundstückseigentümer darstellt.

Superkolonien mit Hunderttausenden von Individuen und mehreren eierlegenden Königinnen untergraben Pflasterungen, dringen in Gebäude ein und lassen sich durch Einzelbehandlungen kaum nachhaltig bekämpfen.

Tibach wählt einen anderen Weg: In Zusammenarbeit mit De Bomendokter bieten wir einen integrierten Gesamtansatz, der auf der Biologie der Art, einem klaren Behandlungsplan und der aktiven Einbindung der Anwohner basiert.

Das bisherige Ergebnis: Neun Superkolonien wurden vollständig entfernt.

invasiver Ameisenpopulationen

Warum ist die Mediterrane Ameise so schwer zu bekämpfen?

Die Mediterrane Ameise stammt ursprünglich aus Südeuropa und gelangte über kontaminierte Gartenerde und Topfpflanzen in unsere Regionen. Die Ameise gedeiht besonders gut an Orten, die sich durch Sonnenlicht aufheizen: unter Pflasterungen, entlang von Mauern und in Hohlwänden.

Was die Bekämpfung so komplex macht, ist die Neststruktur. Eine Superkolonie besteht aus mehreren Königinnen, die über ausgedehnte unterirdische Nestgänge verteilt sind. Die Populatiedichte und die Ausbreitungsgeschwindigkeit sind extrem hoch. Eine Behandlung nur des sichtbaren Teils der Kolonie hat keinen nachhaltigen Effekt. Die eierlegenden Königinnen überleben und die Kolonie erholt sich schnell wieder.

Die Folgen einer unbehandelten Superkolonie sind konkret: Absackung von Pflasterungen durch die Unterhöhlung des Substrats, Schäden an Fassadenverkleidungen und Isolationsmaterialien in Hohlwänden, eine Habitatverschlechterung für heimische Ameisenarten sowie erhebliche Belästigungen für die Anwohner. Die Art kann beißen und spritzt dabei ein irritierendes Sekret in die Bisswunde.

Der Ansatz von Tibach und De Bomendokter: Eine bewährte Gesamtlösung

Tibach arbeitet bei der Bekämpfung der Mediterranen Ameise eng mit De Bomendokter zusammen. De Bomendokter hat die Nematodeninjektion als Bekämpfungsmethode entwickelt und kontinuierlich verfeinert.

Gemeinsam bieten Tibach und De Bomendokter einen Gesamtansatz, der alle verfügbaren Techniken kombiniert und pro Standort individuell auf die Situation abgestimmt wird. Dies ist kein Standardpaket, sondern ein im Voraus ausgearbeiteter Behandlungsplan, der auf einer gründlichen Bodeninspektion und einer Analyse der Neststruktur basiert.

Wie bekämpfen wir eine Ameisenplage im öffentlichen Raum? (Die verschiedenen Methoden)

Nematodeninjektion

Nematoden sind mikroskopisch kleine Fadenwürmer, die natürlich im Boden vorkommen und gezielt bestimmte Insektenarten befallen. De Bomendokter hat eine Methode entwickelt, um Nematoden präzise in die Nestumgebung der Mediterranen Ameise zu injizieren. Die Injektion erreicht tief im Boden liegende Nestbereiche und bekämpft die Kolonie, ohne die restliche Bodenfauna negativ zu beeinflussen. Die Anwendung wird für eine maximale Wirkung exakt auf die Phänologie der Kolonie abgestimmt.

Hohlwandinjektion

Wenn sich die Kolonie in Hohlwänden oder im Übergangsbereich von Pflasterungen zu Fassaden niedergelassen hat, erfolgt die Behandlung durch gezielte Injektionen. Die Hohlwandinjektion erreicht Nestbereiche, die von außen unzugänglich sind und bei einer reinen Oberflächenbehandlung fast immer übersehen werden.

Natürliche Pyrethrin-Injektion in Nestöffnungen

Pyrethrin ist ein natürlicher Wirkstoff, der aus den getrockneten Blütenknospen bestimmter Chrysanthemenarten gewonnen wird. Es wirkt hocheffektiv gegen Ameisen und baut sich im Boden schnell ab, ohne schädliche Rückstände zu hinterlassen. Die gezielte Injektion in die Nestöffnungen erreicht die Kolonie dort, wo die Populationsdichte am höchsten ist. Die Kombination mit der Nematoden- und Hohlwandinjektion erhöht die Effektivität im Vergleich zu einer Einzelbehandlung drastisch.

Siliciumdioxid

Siliciumdioxid (auch bekannt als Kieselgur) ist ein natürliches Mineral. Es beschädigt die Wachsschicht des Außenskeletts der Insekten, wodurch die Ameisen austrocknen und absterben. Das Mittel wirkt mechanisch und nicht über chemische Giftstoffe. Siliciumdioxid wird als Ergänzung zur Tiefenbehandlung überall dort eingesetzt, wo die Kolonie an der Oberfläche oder in den Übergangszonen zu den Nesteingängen aktiv ist.

Heißwasser

Heißes Wasser wird gezielt auf Nestöffnungen und oberflächennahe Neststrukturen aufgebracht. Diese Behandlung tötet Ameisen und Larven im oberen Teil des Nestes ab. Sie wird immer mit anderen Techniken kombiniert, um auch die tiefer gelegenen Königinnen zu erreichen.

Bauliche und mechanische Anpassungen

Eine Superkolonie, die sich in oder an einem Gebäude niedergelassen hat, erfordert neben der direkten Bekämpfung auch eine Anpassung der baulichen Situation. Tibach berät und begleitet bauliche Maßnahmen, wie das Abdichten von Nesteingängen in Fassaden, die Anpassung von Pflasterungen zur Erschwerung der Nestbildung und das Entfernen von Aufwärmzonen, welche die Art anziehen. Ohne diese Anpassungen bleibt der Standort anfällig für eine Wiederbesiedlung.

Präventive Maßnahmen

Neben der direkten Bekämpfung werden präventive Maßnahmen ergriffen, um eine erneute Ansiedlung einzudämmen. Dies is ein fester Bestandteil jedes Behandlungszyklus und wird direkt in den Bekämpfungsplan integriert.

Grenzüberschreitende Expertise:
Informationsabende für Anwohner

Invasive Exoten kennen keine Grenzen. Tibach ist daher in der gesamten Benelux-Region und in den Grenzregionen Westdeutschlands aktiv. Besonders in Deutschland sehen wir eine starke Ausbreitung der Art Tapinoma magnum.

Diese Art bildet riesige Netzwerke, welche die Stabilität von Infrastrukturen und Grünanlagen gefährden. Unsere Spezialisten besitzen das biologische und technische Wissen, um diese komplexen, grenzüberschreitenden Fälle erfolgreich zu lösen.

Unsere Ergebnisse: 9 Superkolonien vollständig eliminiert

Tibach und De Bomendokter haben inzwischen neun Superkolonien der Mediterranen Ameise vollständig entfernt. Die Behandlungen wurden im öffentlichen Raum, bei Wohnblöcken und auf Geländen von Naturschutz- und Beheerorganisationen durchgeführt. In allen neun Fällen wurde nach Abschluss des Behandlungszeitraums keine erneute Aktivität an den behandelten Standorten festgestellt.

Der WUR-Forschungsbericht (Wageningen University & Research) über das Verhalten und die Biologie dieser Art ist auf Anfrage über info@tibach.com erhältlich.

Für wen arbeitet Tibach?

Tibach führt Bekämpfungsaufträge für Kommunen und Landkreise bei Problemen mit invasiven Ameisenarten im öffentlichen Raum durch. Zudem arbeiten wir für Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienverwalter bei akutem Befall in oder an Gebäuden sowie für Geländebemanager auf ökologisch sensiblen Flächen.

Ebenso aktiv in der Bekämpfung des Japanknöterichs

Neben der Ameisenbekämpfung bekämpft Tibach auch den Japanknöterich (Reynoutria japonica). Mit einem maßgeschneiderten Ansatz für jede Situation setzen wir die effektivsten en kosteneffizientesten Techniken ein. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Spezialseite zum Japanknöterich.

Haben Sie ein komplexes Ameisenproblem? Kontaktieren Sie uns

Möchten Sie mehr erfahren of eine Inspektion vor Ort anfragen? Kontaktieren Sie uns für eine fundierte Standortanalyse, ein unverbindliches Angebot oder den wissenschaftlichen WUR-Forschungsbericht.